Und somit ist
wieder ein Jahr vorüber. Nein, ich spreche nicht davon, dass morgen Neujahr
ist, sondern mit dem Jahr meine ich das Kili-Jahr. Am Sonntag, dem 7. Juni
2009, feierten wir den Kili-Abschlussgottesdienst für das Jahr 2008/09.
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Das
Thema war „Die Dreifaltigkeit“.
Ja, ja, das ist nicht einfach zu erklären, und dennoch wollten wir drei
Mamas, Silvia Walser, Doris Meier und Alice Rist, den Kindern erklären,
wie es sein kann, dass Gott Vater, Gottes Sohn und der Heilige Geist,
zwar drei aber doch eins sind.
Bei der
Vorbereitung kamen wir auf das Element Wasser. Es gibt es als
Wasser, als Eis und auch als Dampf. |
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Drei unterschiedliche
Erscheinungsformen, aber doch ein und dasselbe Element. So ähnlich ist
es auch bei der Dreifaltigkeit.
Zu Beginn gab
es ein Rätsel, welches die Kinder David, Daniel und Jonas dann so
auflösten, dass zuerst eine Schüssel mit einem riesigen Eisbrocken
herein getragen worden ist, danach wurde ein Krug Wasser über das Eis
geschüttet und zu guter Letzt wurde Dampf über das Ganze gegossen.
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Wenn
jetzt hier jemand ist, der sagt, dass man Dampf nicht gießen kann, weil
er leichter als Luft ist und somit aufsteigt, dem sei hier verraten,
dass wir im Kili mit allen Wassern und chemischen Substanzen gewaschen
sind.
Wir haben
den Dampf mit festem Kohlendioxid gemacht. Somit konnte man ihn länger
sehen und das Aha-Erlebnis war besonders groß. |
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Mir persönlich
aber hat ein Satz von Pfarrer Christian sehr gut gefallen und ist mir im
Gedächtnis geblieben. Auch er hatte neulich im Unterricht das Thema
Dreifaltigkeit und überlegte sich, wie er dies erläutern kann.
Ein Kind hat ihm dann
geholfen. Es sagte einfach: „Gott ist Gott. Er ist so mächtig, der
kann auch in 20 verschiedenen Personen auf einmal sein“. Ja,
Kindermund tut Wahrheit kund. Vielleicht sollten wir Erwachsene hin und
wieder die Dinge mit den Augen eines Kindes betrachten. Dann wäre doch
manches viel leichter, oder?
Aber nun zurück zum Gottesdienst.
Das Sunshine Chörle aus Laterns hat diesen wunderbar musikalisch
gestaltet. Es hat einfach Spaß gemacht zuzuhören und mitzusingen. Als
Abschiedsgeschenk hatte Silvia Mürbteigkekse gebacken. Ganz
lustig in blau und in Tropfenform als Erinnerung an das Wasserbeispiel.
Ich
denke, dass bis heute noch einige Tropfen unberührt in den Wohnungen
liegen, da man denkt, es sei Salzteig. :O)
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Für
mich persönlich war das Kili-Jahr ein wunderbarer Einstieg in die
Gemeinde Nofels. Ich habe viele liebe Menschen kennen lernen dürfen, die
meine Familie und mich hier willkommen heißen. Vielen Dank dafür – wir
sind zu Hause angekommen!
Nun genießen alle hoffentlich den Sommer. Im Herbst geht’s weiter mit
neuem Schwung und Elan und neuen Familiengottesdiensten. Ich freu mich
schon drauf und hoffe, Ihr tut es auch.
Eure Alice Rist |
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