Firmung am 30. Mai 2009 -
ein eindrucksvolles Fest

Der Schmetterling

Einmal begab sich ein junger, von sich eingenommener Talmudschüler zu einem weisen Rabbi, um ihn mit einer Aufgabe zu prüfen.

"Ich werde ihn fragen“, sagte er sich, „ ob der Schmetterling in meiner Hand tot oder lebendig ist.

   Antwortet er „tot“, öffne ich die Hand und lasse den Schmetterling fliegen.
   Antwortet er „er lebt“, genügt ein kleiner Faustdruck, um den Schmetterling zu töten.“

   

So kam der zum Rabbi und fragte ihn:

 „Nun, Rabbi, was meinst Du? Ist der Schmetterling in meiner Hand tot oder lebendig?“

Der Rabbi überlegte, sah ihn an und sagte:
„Mein Sohn, das liegt in deiner Hand …“

 

   
Für uns Firmlinge heißt das nun:
  • Wir selber, jeder Einzelne von uns kann selbst entscheiden,
    wie er den Glauben in seinem Leben lebt –> es liegt in unserer Hand!
     

  • Jeder von uns entscheidet, lebt er sein Leben im Glauben an Gott,
    wird es ein christliches Leben –> es liegt in unserer Hand!
     

  • Wir entscheiden selbst, wie wir zu anderen Menschen sind
    –> es liegt in unserer Hand!
     

  • Ob ich mich von der Firmung wirklich stärken lasse
    –> es liegt in meiner Hand!
     
  • Jeder entscheidet für sich selbst, ob sein heutiges JA zu Gott bestehen bleibt
    –> es liegt in unserer Hand!
Dekan DDr. Herbert Spieler nahm diesen Gedanken auf und forderte die Firmlinge in seiner Predigt auf:

 „ Flagge zu zeigen!“:

  • Die Flagge bedeutet, dass Menschen sich zu einer Sache bekennen. Sie zeigen Flagge. Blau ist die Symbolfarbe für „Glauben“. Die blaue Flagge soll zum Ausdruck bringen, dass du deinen Glauben hoch halten sollst.

 
  • Die „Kirchenflagge“ ist gelb-weiß. Reicht es zu sagen: „Ich bin ein Christ“? Worte bringen nichts, wenn die Taten nicht folgen.

    Die gelb-weiße Flagge zeigt, dass du deinen Glauben auch in der kirchlichen Gemeinschaft zeigen sollst.
     
  • Manchmal reizt jemanden, wenn man ganz deutlich für den Glauben eintritt. Es reizt ihn, wirkt auf ihn wie ein rotes Tuch, eben eine rote Fahne.

    Vielleicht zeige ich selbst deshalb so selten Flagge, weil ich fürchte,
    die Anderen könnten darauf negativ reagieren, eben „rot sehen“.
  • Manchmal reizt jemanden, wenn man ganz deutlich für den Glauben eintritt. Es reizt ihn, wirkt auf ihn wie ein rotes Tuch, eben eine rote Fahne.

    Vielleicht zeige ich selbst deshalb so selten Flagge,
    weil ich fürchte, die Anderen könnten darauf negativ reagieren, eben „rot sehen“.
     
  • Violett ist die Farbe des Leidens, der Passion. Du könntest diese Flagge hochhalten, stellvertretend für alle, die irgendwo auf der Welt wegen ihres Glaubens und ihres Gewissens verfolgt werden.
     
  • Als es noch keine Funkgeräte gab, war es in der Seefahrt üblich, bei Seenot mit grünen Flaggen „SOS“ zu signalisieren. Können die in Not Geratenen heute noch auf deine Hilfe hoffen?
     

Anschließend lud die Pfarre Nofels zu einer Agape und so fand dieses Fest einen wunderschönen Ausklang.

J J J

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Montfortbäckerei für die spendierten Meisterstückle und allen, die beim Aufbauen, Ausschenken und Aufräumen geholfen haben. 

J J J