| Der PGR informiert: Regionalisierung - Weg in die pfarrliche Zukunft |
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Regionalisierung, Priestermangel - Das sind Schlagworte die in Verbindung mit der Zukunft der Pfarren in Österreich immer wieder genannt werden. Durch die Ankündigung von Pfarrer Jakob, mit September 2004 in Pension zu gehen, sind diese Schlagworte für die Pfarre Nofels konkret geworden. Das heißt: Regionalisierung und Priestermangel betreffen uns jetzt persönlich. Durch die bevorstehende Pensionierung unseres Pfarrers Jakob sind wir als PGR gefordert, einen Weg zu finden, damit auch in Zukunft die pastorale Betreuung der Pfarre Nofels gewährleistet ist. Seit Oktober 2002 beschäftigen wir uns mit Wegen und Möglichkeiten einer Zukunft für die Pfarre Nofels. Von Beginn an stellt der herrschende Priestermangel das grundlegende Problem dar. Das Durchschnittsalter der aktiven Priester in der Diözese Feldkirch ist 60 Jahre. Und Priester in Ausbildung gibt es auch nicht allzu viele. Das sind Tatsachen, die gegeben sind, die wir akzeptieren und für unseren Weg in die Zukunft berücksichtigen müssen. Bei der Regionalisierung geht es um das Bemühen mehrerer Pfarren, mit Bedacht gemeinsame Lösungen zu suchen und umzusetzen. Zentrum der Bemühungen ist Christus, der Weg und das Licht. Ziel ist es, den Menschen Heimat im Glauben zu geben. Für den Priester bedeutet Regionalisierung, dass ihm neue Aufgaben zukommen. Nicht zusätzliche! Es braucht Priester, die mit Freude und spiritueller Tiefe ihren Dienst für ihre Mitmenschen machen können. Pfarrliche Arbeit muss als Teamarbeit verstanden werden. Dem Priester als spirituellen Leiter müssen Laien zur Seite stehen. Wir alle sind dazu eingeladen! Regionalisierung, so Pastoralamtsleiter Dr. Benno Elbs, ist keine Museumsreform. Es wird nicht entstaubt. Es wird umgebaut. Beim Umbau mitwirken wollen die Feldkircher Pfarren Altenstadt, Dompfarre, Levis, Nofels, Tisis und Tosters. Begleitet werden sie dabei von Mag. Herbert Nußbaumer. Die bisherigen Treffen dieser sechs Feldkircher Pfarren haben gezeigt, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt. Sie näher zu definieren und zu nützen wird eine nächste Aufgabe sein. Die Region Feldkirch befindet sich somit auf dem Weg. Was konkret, wann und wie geschehen wird, wird die Zukunft zeigen. Dieser Beitrag im Weihnachtspfarrbrief ist eine erste Information des PGR zum Thema „Zukunft der Pfarre Nofels“. In der Osterausgabe 2004 des Pfarrbriefes, die wieder in alle Haushalte in Nofels gelangt, werden wir erneut über den Stand der Dinge inSachen „Zukunft der Pfarre Nofels“ berichten. Voraussichtlich im Juni werden wir zu einem Pfarrabend zum selben Thema einladen. Wir wünschen Euch allen frohe, besinnliche Weihnachten und für 2004 einen guten Geist, der uns gemeinsam durchs Jahr begleitet. Der PGR- Nofels |
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